Im Vergleich: Full-Service-Leasing vs. Leasing ohne Full-Service
Entdecken Sie die Unterschiede zwischen Full-Service-Leasing und Leasing ohne Full-Service in einem detaillierten Vergleich.
1 Min. Lesezeit
René Hüning
:
01.04.25 15:37
Der Leasingfaktor ist ein unverzichtbares Instrument, um Leasingangebote objektiv zu vergleichen. Die Berechnung ist denkbar einfach:
Leasingfaktor = (Monatliche Leasingrate / Bruttolistenpreis) x 100
Ein niedriger Wert kann darauf hindeuten, dass das Angebot potenziell attraktiv ist. Klingt vielversprechend, nicht wahr?
Doch Vorsicht bei niedrigen Leasingfaktoren! Hier ist nämlich der Knackpunkt. Ein niedriger Leasingfaktor bedeutet nicht zwangsläufig, dass Sie ein gutes Geschäft machen.
Folgende Faktoren beeinflussen die Gesamtbewertung eines Angebots:
Sonderzahlung
Achten Sie darauf, wie hoch diese sind. Ein niedriger Leasingfaktor kann durch eine hohe Sonderzahlung relativiert werden.
Laufzeit
Die Dauer des Leasingvertrags hat einen großen Einfluss auf die monatlichen Leasingraten. Je länger die Laufzeit, desto niedriger die Leasingrate.
Kilometerbegrenzung
Prüfen Sie, ob die vertraglich festgelegte Kilometerleistung zu Ihren Bedürfnissen passt. Falls nicht, ist der Leasingfaktor keine Hilfe bei der Nachzahlung zum Vertragsende.
Zinssatz
Dieser kann variieren und die Gesamtkosten erhöhen. Leasingverträge kommen aus der Mietlogik, Sie werden den einkalkulierten Zinssatz deshalb nur schwer herausfinden können.
Fazit
Ein Angebot mit einem Leasingfaktor von 0,5 könnte in Kombination mit ungünstigen Konditionen weniger attraktiv sein als eines mit 0,8.
Es ist also wichtig, den Leasingfaktor im Kontext des gesamten Angebots zu betrachten. Vergleichen Sie nur Äpfel mit Äpfel, um die beste Entscheidung für Ihr Unternehmen zu treffen.
So gehen Sie bei der Prüfung vor
1. Gleiche Laufzeiten im Angebot
2. Gleiche Kilometer oder gleicher Restwert in %
3. Sonderzahlung durch die Anzahl der Monate teilen
4. Bereitstellungskosten und Überführung durch die Anzahl der Monate teilen
5. Beträge aus 3. und 4. der monatlichen Leasingrate hinzu addieren
6. Berechnung durchführen: Leasingfaktor = (Monatliche Leasingrate / Bruttolistenpreis) x 100
7. Extra Tipp für Kilometerleasing: teilen Sie die Gesamtleasingraten durch die Gesamtkilometer des Angebots und vergleichen Sie den Betrag mit den Kosten für Mehrkilometer.
Fazit
Beim Leasing von Dienstwagen und Transportern ist es entscheidend, den Leasingfaktor als Methode eines umfassenden Vergleichs zu betrachten. So finden Sie das passende Angebot für Ihre Bedürfnisse. Denken Sie daran: Der beste Deal ist nicht immer der, der auf den ersten Blick am günstigsten aussieht!
Entdecken Sie die Unterschiede zwischen Full-Service-Leasing und Leasing ohne Full-Service in einem detaillierten Vergleich.
Für viele Unternehmen in Deutschland spielt die Wahl der richtigen Finanzierungsmethode für Firmenfahrzeuge eine entscheidende Rolle. Zwei der...
Erfahren Sie, wie Schäden am Leasingfahrzeug bei der Rückgabe abgerechnet werden und wie Sie Kosten vermeiden können.